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25Okt/120

brandschutz im Tunnel

Sehr geehrte Damen und Herren!
Brandschutzkonzept zu Stuttgart 21.
Es heißt es würde wohl der sicherste Eisenbahntunnel in Deutschland entstehen, sagt ein Fachmann auf diesem Gebiet. Die beiden Gleise verlaufen in getrennten Röhren und sind mit Notausgängen miteinander verbunden, etc.
Meine Erlebnisse in einer Großstadt in letzten Krieg möchte ich hier darlegen:
Für den Notfall, wenn es in einem Haus brennt und man nicht mehr aus den Kellern fliehen konnte, gab es Durchbrüche in Keller-Haustrennwänden. Die waren zugemauert. Dieses Mauerwerk konnte man im Notfall relativ einfach entfernen und die Leute konnten in den Nachbarkeller fliehen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass durch Zugluft das Feuer nachkam. In Mainz habe ich jedoch erlebt, dass die Menschen durch zwei bis drei dieser Durchbrüche (der Häuser) kamen und dann doch verbrannt sind, sog. „kleiner“ Feuersturm, nicht zu verwechseln mit dem Feuersturm in den Stadtvierteln.
Für die Stuttgart 21-Tunnel müssten also luftdichte Schleusen gebaut werden (Schutzräume). Die nächste Tür dieser Schutzräume (die die ganzen Leute eines Zuges aufnehmen müssten) dürfte erst dann aufgehen, wenn die Tür zum Feuerherd geschlossen ist. Außerdem müsste ein starker Überdruck in den Schutzräumen aufgebaut werden, damit das Feuer und die Hitze nicht nachkommen kann. Die Türe/n muss dann aber maschinell aufgehalten werden, damit noch Menschen nachkommen können. Dieser Überdruck (Frischluft) bedeutet auch Luft zum atmen der Menschen. Je nach Zug- und Tunnel-Länge können/müssten auch mehrere Schutzräume nötig sein. Ich meine das wäre man den Menschen in der heutigen Zeit, mit dem heutigen Wissensstand, schuldig.
Bekomme ich darauf auch eine Antwort?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Diether Pust
Architekt

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