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26Mrz/120

Gäubahn als Güter-Ersatzstrecke – wie soll darauf verzichtet werden?

Sehr geehrte Damen und Herren ,

ursprünglich sollte die Gäubahn im Stadtgebiet ja stillgelegt werden, obwohl dieser Streckenabschnitt immer wieder als Ausweichstrecke für den Güterverkehr genutzt wurde und wird sobald zwischen Kornwestheim, Renningen und Böblingen eine Störung vorlag bzw. vorliegt. Wie sollten nach der ursprünglichen Planung Güterzüge diese wichtige Verbindung zur Schweiz bei einem Störungsfall auf dem genannten Abschnitt bedienen? Eine Umleitung über das Rheintal oder über Ulm wäre ja jeweils nicht nur ein erheblicher Umweg gewesen (über Ulm sogar mit einem Lokwechsel verbunden) sondern ist auch fahrplantechnisch kaum vorstellbar da diese Strecken heute schon grenzwertig belastet sind; eine Umleitung über Plochingen-Tübingen erscheint ebenso unsinnig da sie nicht nur erheblich länger wäre sondern aufgrund der Eingleisigkeit und der fehlenden Elektrifizierung der oberen Neckarbahn zwischen Tübingen und Horb auch betrieblich zu erheblichen Problemen führen würde.
Wären diese Probleme jeweils schlichtweg in Kauf genommen worden oder war eine weitere Alternativlösung vorgesehen?

Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen,

B.Steinheil

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