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24Okt/120

"Kostendeckel gesprengt" vs. "sorgfältig durchkalkuliert"?

Guten Tag,

die Stuttgarter Zeitung schreibt heute, 23.10.12, S. 17: "Mit der optimierten Variante des Flughafenbahnhofs wäre der Kostendeckel von 4,5 Milliarden Euro klar gesprengt."

Das erstaunt, denn bislang haben die Projektverantwortlichen immer wieder beschworen, Stuttgart21 sei das "bestgeplante Projekt aller Zeiten".

Ich zitiere beispielhaft aus den Informationen zur Volksabstimmung 2011: "Risikopuffer für eventuelle Preissteigerungen und unvorhergesehene Entwicklungen ... haben drei renommierte und unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaften diese Kalkulation bestätigt. ... Bis heute gibt es keinerlei Belege dafür, dass der Kostenrahmen für S21 nicht ausreichend bemessen wäre."
Auf dieser Grundlage haben Sie sich ein knappes Nein zum Ausstieg erkämpft. Diese 10 Punkte - von den Projektbefürwortern verfasst - sind mithin der Rahmen in dem Sie sich bewegen können.

Noch am 14.03.12 jubelte Herr Kefer in den Stuttgarter Nachrichten: "Bahn bleibt im Kostenrahmen von Stuttgart 21"

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nach-auftragsvergabe-bahn-bleibt-im-kostenrahmen-von-stuttgart-21.75dc38f4-1f61-437d-a730-8fc1049e6cb9.html

Ich unterlasse es, noch mehr derartige Zitate zu nennen.

Die Stuttgarter Zeitung heute benennt als Gründe für die Mehrkosten:
- den Brandschutz in Tiefbahnhof und Tunnels,
- die geänderte Planung für den Filderbahnhof,
- die zweigleisige Anbindung des Filderbahnhofs,
- die Schlichtungskosten.

All diese Faktoren waren bereits zur Volksabstimmung bekannt bzw. absehbar. Oder das Gerede vom "bestgeplanten" und "sorgfältig kalkulierten" Projekt war (es tut mir leid das so nennen zu müssen) schlicht eine Lüge.
Trotzdem gab es " keinerlei Belege dafür, dass der Kostenrahmen für S21 nicht ausreichend bemessen wäre." Noch im März 2012 war laut Stuttgarter Nachrichten (s.o.) eine Reserve von 390 Millionen Euro vorhanden, von der noch 70 Millionen Euro (nicht 80 Mio wie jetzt angegeben) Schlichtungskosten abgingen.

Meine Frage also:
Weshalb reicht nach der sorgfältigen Kalkulation der Etat inklusive Risikopuffer bereits ein Jahr nach Baubeginn doch nicht aus?

Ich würde mir wünschen, dass jede/r Verantwortliche, die/der je öffentlich auf die sorgfältigePlanung/ Kalkulation und den ausreichenden Risikopuffer hingewiesen hat, hierzu ein Statement abgibt.

Danke
K. Lauer

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