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14Jan/130

Wirtschaftlichkeit? Die 2.

Sehr geehrter Herr Dietrich,

ich beziehe mich auf Ihre Antwort zur Frage nach der Wirschaftlichkeit von Stuttgart 21 trotz der Mitte Dezember bekanntgewordenen Kostensteigerungen und weiteren Kostenrisiken:

http://direktzu.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/stuttgart21/messages/wirtschaftlichkeit-43767

Sie schreiben, daß "das Fortsetzen des Projektes für die DB deutlich wirtschaftlicher" sei und sich "trotz der Erhöhung des Anteils des DB-Eigenkapitals an Stuttgart 21 auf rund 2,8 Milliarden Euro" ... "nach derzeitigem Stand für die DB noch eine geringe Rendite erzielen" läßt.
Offenkundig ist aber der Bau von Stuttgart 21 nicht risikolos, vergl. das Papier von Hany Azer mit 121 Risiken: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.studie-zu-stuttgart-21-bahn-listet-121-risiken-auf.9621a5a1-af89-4771-8ca1-0e5405bc7703.html

Hier drängen sich mir gleich mehrere Fragen auf, da ich aber nur eine Frage pro Beitrag stellen darf, will ich mich auf die Kernfrage beschränken:

Es gibt etliche Projekte im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans, die eine wesentlich größere Rendite versprechen, z.B. die Rheintalschiene.
Erklären Sie mir bitte, was deutlich wirtschaftlicher daran sein soll, wenn die Bahn ihr Kapital in einem Projekt mit einer "noch geringen Rendite" und 121 Risiken bindet, obwohl sie an anderer Stelle damit eine größere Rendite mit vergleichsweise geringerem Risiko erzielen könnte?
Zur Erläuterung meiner Frage ein Beispiel:
Ich möchte mein Kapital gewinnbringend und sinnvoll anlegen. Dafür werden mir zwei Möglichkeiten vorgeschlagen. Die Möglichkeit 1 erzielt "noch eine geringe Rendite" mit 121 Risiken. Die Möglichkeit 2 erzielt eine gute Rendite bei weniger Risiko. Was ist also deutlich wirtschaftlicher daran mein Kapital in Möglichkeit 1 zu stecken?

Bitte verschonen Sie mich mit dem Hinweis auf die Ausstiegskosten. Abgesehen davon, daß die Höhe höchst strittig ist, sind die versunkenen Kosten nach Rolf Dobelli für die weitere Entscheidung irrelevant. Dieses Geld ist weg (untergegangen) und läßt sich auch . Tatsächlich dürfen diese Kosten überhaupt keine Rolle spielen, wenn das Projekt sinnlos, zu teuer oder unkalkulierbar geworden ist.
Deswegen habe ich mein Beispiel bewußt so gewählt, weil daran nachvollziehbar wird, daß die Vorgeschichte für die Wirtschaftlichkeit einer Entscheidung (für Möglichkeit 1 oder 2) keine Rolle spielt.

Vielen Dank für eine klare und erhellende Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Graf

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